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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und Förderer,
wir freuen uns, Ihnen hier unseren neuen Jahresbericht präsentieren zu können. Viele Angebote unseres Ortsverbandes bestehen nun schon seit vielen Jahren oder sogar Jahrzehnten. Daher wollen wir dieses Mal den neuen Projekten mehr Raum geben und sie ausführlich beschreiben. Der beste Weg, um Kinder vor Vernachlässigung zu schützen, ist unbestritten der einer Früherkennung und früher Hilfen. Diese Erkenntnis ist in unserem gesamten Verband seit vielen Jahren handlungsleitend. Überforderte Eltern, die ihre Kinder misshandeln oder in vermüllten Wohnungen verwahrlosen lassen , dürfen nicht allein gelassen werden. Drohende Fehlentwicklungen müssen zum Schutz der Kinder frühzeitig erkannt werden. Kindesvernachlässigung entsteht selten plötzlich. Es handelt sich oft um einen schleichenden Prozess, der in einen chronischen Mangelzustand der körperlichen und psychischen Versorgung der Kinder mündet Damit Eltern in besonderen Belastungs- und Risikosituationen so früh wie möglich unterstützt werden können, haben der Sozialdienst Katholischer Frauen Gladbeck und unser Ortsverband im Rahmen des Lokalen Bündnisses für Familien das Projekt „Opstapje" gestartet
zweifellos unser arbeitsintensivstes und finanziell größtes Projekt in 2007. Diesem Baustein, der das Fundament unserer Präventionsarbeit verbreitert, müssen weitere hinzugefügt werden, damit noch mehr benachteiligte Kinder in unserer Stadt die Chance erhalten, gesund und glücklich heranwachsen zu können. Dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe stellen sich viele unserer Mitmenschen und so möchte ich allen von Herzen danken, die unsere Arbeit auf so vielfältige Weise unterstützt haben und uns ihr Vertrauen schenkten. Danke unseren Kooperationspartnern, Institutionen und städtischen Einrichtungen für die gute Zusammenarbeit Danke den Verantwortlichen bei der örtlichen Presse, die immer ein offenes Ohr für unsere Wünsche und Anregungen hatten und uns halfen, unsere Angebote publik zu machen. Ein ganz besonderer Dank gilt unseren vielen ehrenamtlich Aktiven, die das ganze Jahr über eine hervorragende und weit über das normale Maß hinaus gehende engagierte Arbeit leisteten und leisten.
Irene Gosepath (Vorsitzende)
Übersicht und die Finanzierung unserer Angebote und Projekte
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Babyschwimmkurse
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1 Mitarbeiterin
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Elternbeiträge, Eigenmittel
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Begleiteter Umgang
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1 Mitarbeiterin
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Eigenmittel, Honorarkosten werden vom Jugendamt übernommen
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Elternkurs „Starke Elternstarke Kinder"
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1 Mitarbeiterin
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Zuschuss aus Etat Bündnis für Familie (2007) , Elternbeiträge, Eigenmittel
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Hausaufgabenbetreuung
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Oberstufenschülerinnen 9 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen als Aufsicht
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Elternbeiträge, Eigenmittel
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Kleiderladen
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9 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen
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Sachspenden, Eigenmittel
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Minigruppen
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1 Mitarbeiterin
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Elternbeiträge, Zuschuss Vlotho
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Vorlesestunden in Kindergärten
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2 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen
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Spielmobil
Vermietung bei Sondereinsätzen
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3 Mitarbeiterinnen Schüler/Studenten
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Eigenmittel
der Mieter trägt die Kosten
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Geschäftsstelle
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1 Bürokraft (geringfügig beschäftigt)
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Zuschuss der Stadt Gladbeck, Eigenmittel
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Vorstand
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6 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen
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Weihnachtswunschzettel - Aktion
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ehrenamtliche Mitarbeiterinnen
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Stadtsparkasse Gladbeck
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„Wir trommeln für Kinder"
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2 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen (Projektleitung)
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Stadtsparkasse Gladbeck
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Opstapje
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1 Koordinatorin (SKF) 2 Hausbesucherinnen (geringfügig Beschäftigte) 2 Betreuerinnen (Honorar)
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Zuschuss aus Etat Bündnis für Familie, VB Ruhr Mitte, Eigenmittel vom SKF und Kinderschutzbund
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„Mein Körper gehört mir"
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Theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück
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diverse Sponsoren, Eigenmittel
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Notinsel
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2 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen
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VB Ruhr Mitte, Etat Jugendamt
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Die Eigenmittel des Kinderschutzbundes setzen sich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Bußgeldern zusammen.
Notinsel: Kinder in Angst brauchen Schutz
Gewalt und Übergriffe sind ein wachsendes Problem in unserer Gesellschaft Als schwächste Glieder sind Kinder hier besonders betroffen. Sowohl in der Schule als auch in der Freizeit erfahren sie Gewalt durch Mitschüler, Diebe, Pädokriminelle, etc.. Kinder sind Gewalt und vielen Gefahren meistschutzlos ausgeliefert Deshalb initiieren wir in Gladbeck in Zusammenarbeit mit dem Einzelhandelsverband, dem Jugendamt und dem Kinder- und Jugendrat das Projekt Notinsel. Die Stiftung Hänsel+Gretel hat ein Konzept erarbeitet Kindern in Notsituationen Fluchtpunkte aufzuzeigen, in denen sie Hilfe bekommen. Notinseln können Einzelhandelsgeschäfte wie z.B. Bäcker, Metzger, Friseure, Apotheken, aber auch kleinere Supermärkte und Banken werden, die sich bereit erklären, Kindern zu helfen, wenn diese Hilfe benötigen. Auch die kleinen Wehwehchen werden bei den Notinsel-Partnern ernst genommen. Alle Läden und Geschäfte, die das Notinsel-Zeichen an ihrer Tür anbringen, signalisieren den Kindern: „Wo wir sind, bist Du sicher". Jedes Notinsel-Partnergeschäft unterschreibt zunächst eine Selbstverpflichtung und erhält dann einen Aufkleber, der gut sichtbar für Kinder angebracht wird. Eine Handlungsanweisung im-Laden weist die örtlichen Notrufnummern aus und erläutert den Mitarbeitern, was im Notfall zu tun ist Auf diese Weise können Kinder in Not in die gekennzeichneten Geschäfte flüchten und sicher sein, dass sie dort kompetente Hilfe finden. Flyer und Handzettel informieren Eltern, Kinder und Lehrer. Das Spiel im Flyer zeigt Kindern Notinseln und deren Funktion, es regt auch zu Gesprächen in der Schule und Zuhause an. Der Handzettel erläutert in Kürze die Notinsel. Das Projekt Notinsel ist nach dem Vorbild eines Franchisekonzeptes aufgebaut Der bundesweit einheitliche Auftritt bei allen Druckerzeugnissen hat entscheidende Vorteile: - Wiedererkennungswert für Kinder und Erwachsene (auch beim Umzug in eine andere Stadt) - Keine Entwicklungskosten, Partner profitieren vom Gesamtsystem und den Erfahrungen der Stiftung Hänsel+Gretel sowie aller Partnerstädte - Partizipation an der Weiterentwicklung des Projektes - die Internetseite zeigt an jedem Standort alle Partner mit ihren Geschäften auf Das Projekt wird finanziert aus dem Etat des Amtes für Familie, Jugend und Soziales und von der Volksbank Ruhr Mitte
Sonderaktionen 2007
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03. März
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Familien Fitness-Tag der kath. Gemeinde St. Johannes Rutsche und Infostand in der Riesener Sporthalle
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14. April
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Tag der offenen Tür: Aktion Helfende Hände für Vanessa.
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29. April
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Volksradfahren: Kaffee- und Kuchenverkauf, Spielmobil.
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03. Juni
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Kinder laufen für Kinder - Aktion des Kindergartens St. Michael im Rahmen des Pfarrfestes St. Lambert. Die Kinder erlaufen 300 EURO, die sie dem Kinderschutzbund spenden
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Unser Bürgermeister, Herr Ulrich Roland, übernimmt die Schirmherrschaft über die Aktion "Wir trommeln für Kinder.
Ferien: Neun Kinder können durch unsere Hilfe an der Stadtranderholung teilnehmen, sieben auf dem Heidhof, zwei auf Hof Zeller. Wir unterstützen den Allgemeinen Sozialen Dienst des Jugendamtes, damit 50 Teilnehmer aus belasteten Familien einen Ferientag auf Schloss Beck erleben können.
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24. August
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Im Kinderhort „Terebinthe" stellen wir das Projekt „Opstapje" der Öffentlichkeit vor.
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27. August
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Vorstellung unserer Arbeit bei der Jahresversammlung der KFD.
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02. September
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Appeltatenfest:
Kaffee- und Kuchenverkauf auf dem Marktplatz.
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08./09. September
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Rentfort feiert und spendet - Infostand und Spiel.
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20. September
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Weltkindertag: Teilnahme mit Trommelaktion und Spielmobil auf dem Rathausplatz.
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09. Oktober
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Vorstellung unserer Arbeit im Lions Club.
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18. Oktober
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Teilnahme am Workshop Jugendhilfeausschuss -Jugendrat.
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19. Dezember
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Kinder der Klasse 2b der Regenbogenschule und ihre Lehrerin, Frau Ramin, übergeben selbstgepackte Päckchen.
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Weihnachtsaktion
Zum vierten Mal führten wir im Dezember die Wunschzettelaktion an den „Kinderschutzbund-Weihnachtsmann" durch. Über 150 Wunschzettel gingen bei ihm ein, und so freute er sich, dass er neben seinem bewährten Team noch die Kinder der Klasse zb der Regenbogenschule mit ihrer Lehrerin als Helfer zur Unterstützung hatte. Die gespendeten Geschenke der Schulkinder wurden liebevoll von ihnen verpackt und dem Team in unserer Geschäftstelle übergeben. Die Damen des Teams brachten alle Geschenke in die Familien. Dabei sahen sie viele leuchtende Kinderaugen und glückliche Eltern, erfuhren aber auch, dass in vielen Familien weitere Hilfe nötig war. Sofort konnte mit gebrauchten Möbeln, Haushaltsgegenständen und Kleidung geholfen werden. Dankbar nahmen Familien auch das Anbot weiterer Hilfestellungen zur Bewältigung ihrer Alltagsprobleme an. Zehn Kindern konnte der „Weihnachtsmann" eine Ferienfreizeit auf dem Heidhof in den kommenden Sommerferien schenken. Sicher werden sie bei Schuljahresbeginn stolz von ihren Erlebnissen in der Klasse erzählen können. Für besonders bedürftige Kinder wurde der Elternanteil am Mittagessen in der Kita oder Ganztagsschule übernommen, sodass die Kinder in den Genuss der oft dringend notwendigen Ganztagsförderung kommen. Bei Beginn dieser Aktion an Weihnachten 2004 wollten wir benachteiligten Kindern eine Freude machen, durch Hausbesuche ihr Lebensumfeld kennenlernen und Kinderarmut aufspüren. Leider mussten wir von Jahr zu jähr mehr Bedürftigkeit feststellen und Not lindern. Dank der noch immer großzügigen Unterstützung der Stadtsparkasse werden wir diese Aktion auch noch im Jahr 2008 weiterführen können und hoffentlich auch darüber hinaus.
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