Zum Hauptmenü springen Zum Inhalt springen Zum Fußbereich springen

Neueste Nachrichten

Aktuelle Meldungen / Nachrichten

Gemeinsam mit dem SkF Gladbeck bietet der Kinderschutzbund Ortsverband Gladbeck ab dem 05.10.2026 eine Nachhilfe- und Hausaufgabenhilfe für Schüler*innen der 1. bis 4. Klasse an.

OT Zweckel, Tunnelstraße 59

Unterstützung beim Lernen und bei den Hausaufgaben – unkompliziert und wohnortnah.

Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Alle wichtigen Informationen finden Sie auf unserem Plakat.

Großzügige Spende von Pilkington Gladbeck 

Am Donnerstag, den 13. August 2026, durften wir eine großzügige Spende von Pilkington Gladbeck entgegennehmen.

Die Idee dazu entstand bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Pilkington Gladbeck. Im Rahmen ihres Mitarbeiterfestes wollten sie nicht nur gemeinsam feiern, sondern gleichzeitig etwas Gutes für die Menschen in ihrer Stadt tun. Dabei fiel die Entscheidung, den Kinderschutzbund Ortsverband Gladbeck mit einer Spende zu unterstützen.

Wir freuen uns sehr über diese wertvolle Unterstützung und bedanken uns herzlich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie bei Pilkington Gladbeck für dieses besondere Engagement.

Die Spende hilft uns dabei, unsere wichtige Arbeit für Kinder, Jugendliche und Familien in Gladbeck weiterzuführen.

Von Herzen: Vielen Dank für diese großartige Unterstützung!

Unsere neue Broschüre ist da!

Die neue Auflage unserer Broschüre ist erschienen.

Darin informieren wir über unsere Arbeit, unsere Angebote und die vielfältigen Möglichkeiten, wie wir uns in Gladbeck für Kinder, Jugendliche und Familien einsetzen.

Die aktuelle Broschüre können Sie hier kostenlos als PDF herunterladen.

 Broschüre herunterladen

Wir wünschen viel Freude beim Lesen und freuen uns, wenn Sie unsere Broschüre weiterempfehlen!

Jahresbericht 2025 jetzt online verfügbar

Unser Jahresbericht 2025 steht ab sofort zum Download bereit. Darin informieren wir über unsere Arbeit, Projekte, Aktivitäten und Entwicklungen des vergangenen Jahres beim Kinderschutzbund Gladbeck.Sie finden ihn im Bereich „Downloads“ auf unserer Homepage. Dort können Sie den Bericht bequem als PDF herunterladen.

Viel Freude beim Lesen!

Der Jahresbericht 2025

Am Samstag, den 13. Juni 2026, waren wir beim Christopher Street Day (CSD) in Recklinghausen dabei. Gemeinsam mit vielen anderen Organisationen und engagierten Menschen haben wir ein Zeichen für Vielfalt, Respekt und ein friedliches Miteinander gesetzt.

Als Teil des Netzwerks Queer Gladbeck nahmen wir vom Kinderschutzbund Gladbeck gemeinsam mit weiteren Netzwerkpartnern wie pro familia und dem K4 am CSD teil.

Der Tag war geprägt von vielen Begegnungen, offenen Gesprächen und einer herzlichen Atmosphäre. Es wurde gelacht und gemeinsam gefeiert. Dabei wurde deutlich, wie wichtig eine offene und demokratische Gesellschaft ist, in der Menschen füreinander einstehen und Unterschiede als Bereicherung verstanden werden.

Als Kinderschutzbund Gladbeck setzen wir uns für die Rechte aller jungen Menschen ein. Jeder junge Mensch soll – unabhängig von Herkunft, Identität oder Lebensweise – geschützt aufwachsen, Wertschätzung erfahren und die gleichen Chancen haben.

Unsere Teilnahme am CSD war Ausdruck unserer Werte: Menschenwürde, Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt. Denn wir möchten dazu beitragen, dass alle jungen Menschen und Familien in einer Gesellschaft leben können, in der sie willkommen sind und sich sicher fühlen.

 

Am Samstag 13. Juni 2026, wurde unsere ehrenamtliche Mitarbeiterin Anette Gröhler im Rahmen des Gladbeckers „Tag des Ehrenamtes“ mit dem 2. Platz für ihr besonderes ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Seit vielen Jahren begleitet sie mit großem Einsatz unsere Angebote im Bereich Baby- und Kleinkindschwimmen sowie der Wassergewöhnung. Mit ihrer herzlichen Art unterstützt sie Familien und trägt dazu bei, dass Kinder frühzeitig Freude und Sicherheit im Wasser entwickeln. 

Wir freuen uns sehr über diese besondere Anerkennung und gratulieren Anette Gröhler herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung.  

 

Aus kleinen Deckeln wird große Hilfe für Kinder in Gladbeck.

 

Einmal kurz die Flasche geöffnet – und schon hältst du Hilfe für Kinder in der Hand.

Mit jedem Kronkorken unterstützt du den Kinderschutzbund Ortsverband Gladbeck und damit Kinder und Familien direkt hier vor Ort.

Statt im Müll zu landen, werden die gesammelten Kronkorken am Jahresende von der Firma Heidelbach Metall Recycling GmbH in Geld verwandelt. Aus vielen kleinen Metallstücken wird so eine wertvolle Spende, mit der wir Kinder schützen, beraten und begleiten können.

Du trinkst etwas

– der Kronkorken kommt in die Sammelbox bei den Sammelstellen in Gladbeck.

Am Ende des Jahres wird daraus eine Spende für den Kinderschutzbund.

So einfach kann Gutes tun sein. Jeder Kronkorken zählt – wirklich!

Eine Aktion von Markus Kellermann 

Unterstützt durch: trinkgut, Heidelbach Metall Recycling, Göldner e.K.

 

Alle Abgabestellen in Gladbeck findest du hier.

Fragen zur Aktion? Schreib an: markuskellermann@gmx.net.

Wir vom Kinderschutzbund Ortsverband Gladbeck freuen uns sehr über die Verleihung der Ehrenplakette der Stadt Gladbeck an Herrn Dr. Fischer. Die Auszeichnung wurde ihm am 22. Mai 2026 von unserer Bürgermeisterin Bettina Weist überreicht.

Herrn Dr. Fischer hat sich nahezu zehn Jahre lang in herausragender Weise ehrenamtlich als Erster Vorsitzender unseres Ortsverbandes engagiert. Mit großem persönlichem Einsatz, Verantwortungsbewusstsein und viel Herzblut hat er die Arbeit des Kinderschutzbundes maßgeblich geprägt und weiterentwickelt.

Sein Engagement galt stets dem Schutz, den Rechten und dem Wohlergehen von Kindern und Familien in Gladbeck. Durch seine verlässliche und engagierte Arbeit hat er wichtige Impulse gesetzt und den Kinderschutzbund als starke Stimme für Kinder in unserer Stadt gestärkt.

Wir gratulieren Herrn Dr. Fischer herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung und danken ihm für seinen langjährigen, außergewöhnlichen Einsatz.

Unter dem Oberthema „Schutzkonzept gegen Gewalt in therapeutischen Praxen“ arbeiten die Therapeuten Ruhr gemeinsam mit dem Kinderschutzbund OV Gladbeck an der Entwicklung nachhaltiger Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche im therapeutischen Alltag.

Den Impuls für dieses wichtige Thema gab Frau Aldiek, Vorsitzende der Therapeuten Ruhr und Inhaberin der ergotherapeutischen Praxis Aldiek. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen liegt ihr besonders am Herzen. Durch ihre langjährige Zusammenarbeit mit Frau Wieschollek, pädagogische Leitung des Kinderschutzbundes OV Gladbeck, entstand die Idee, therapeutische Praxen für das Thema Kindeswohlgefährdung und Schutzkonzepte stärker zu sensibilisieren.

Bereits im November fand die erste Schulung durch den Kinderschutzbund OV Gladbeck statt. Thema war: „Meine Rolle als therapeutische Kraft in einem Fall nach § 8a SGB VIII“. Gemeinsam wurde erarbeitet, welche Formen von Kindeswohlgefährdung es gibt und welche Erfahrungen die Teilnehmenden bereits im eigenen therapeutischen Alltag gemacht haben. Der offene Austausch sowie praxisnahe Handlungsmöglichkeiten standen dabei im Mittelpunkt.

In einer weiteren Basisfortbildung wurde das Thema Kindeswohlgefährdung vertieft. Besonders intensiv beschäftigten sich die Teilnehmenden mit dem Bereich sexualisierte Gewalt sowie mit der Bedeutung von Schutzkonzepten in therapeutischen Praxen. Anhand konkreter Praxisbeispiele und § 8a-Fälle wurde gemeinsam diskutiert, wie Schutzstrukturen wirksam umgesetzt werden können.

Anfang Juni folgt nun der nächste wichtige Schritt: die gemeinsame Risikoanalyse in der Praxis Aldiek. Vertreter*innen aller beteiligten Praxen nehmen an dieser Begehung teil. Bereits im Vorfeld wurden Fragebögen zur Risikoanalyse ausgefüllt. Ziel ist es, gemeinsam weitere Bausteine für ein wirksames Schutzkonzept zu entwickeln und langfristig in den Praxen zu verankern.

Mit diesem gemeinsamen Weg setzen die Therapeuten Ruhr, die Praxis Tanja Aldiek und der Kinderschutzbund OV Gladbeck, mit Nadine Wieschollek ein starkes Zeichen für Prävention, Sensibilisierung und den Schutz von Kindern und Jugendlichen.

Am 29.04.2026 um 15:00 Uhr fand die Spendenübergabe des Lions Club Gladbeck an uns, den Kinderschutzbund Gladbeck, statt.

Mit der großzügigen Spende unterstützte der Lions Club unsere Hausaufgabenbetreuung und setzte damit ein wichtiges Zeichen für Bildung und soziale Verantwortung in Gladbeck.

Wir bedanken uns herzlich für die wertvolle Unterstützung sowie die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zum Wohl der Kinder und Jugendlichen.

Am 4. Mai 2026 informierte der Kinderschutzbund Gladbeck Eltern und Fachkräfte beim Elternabend zum Präventionstheaterstück „Die große Nein-Tonne“ über Prävention gegen sexualisierte Gewalt an Kindern. Im Mittelpunkt standen die Stärkung von Selbstbewusstsein, Selbstwirksamkeit und Kinderrechten sowie die wichtige Botschaft: Hilfe holen ist kein Petzen.

 

Pressemeldung

Elterninformationsabend: „Die große Nein-Tonne“ – Prävention gegen sexualisierte Gewalt an Kindern

Gladbeck, 28. April 2026 – Der Kinderschutzbund Gladbeck lädt alle Eltern von Kita- Vorschulkindern sowie interessierte Fachkräfte herzlich zum Elterninformationsabend zum Präventionstheaterstück „Die große Nein-Tonne“ ein. Die Veranstaltung findet am Montag, 4. Mai 2026, um 18:30 Uhr im Familienzentrum der Kita Oase, Breslauerstraße 45, statt.

Hintergrund und Ziel des Projekts
Sexualisierte Gewalt gegen Kinder ist ein gravierendes Problem: Laut WHO ist statistisch gesehen in jeder Schulklasse mindestens ein bis zwei Kinder betroffen. Um Gladbecker Kinder zu stärken und vor sexualisierter Gewalt zu schützen, hat der Kinderschutzbund 2018 das Projekt „Die große Nein-Tonne“ ins Leben gerufen. In Kooperation mit der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück und mittlerweile allen Gladbecker Kitas wird Vorschulkindern spielerisch vermittelt, dass ihre Gefühle richtig und wichtig sind, dass sie „Nein“ sagen dürfen und wo sie Hilfe finden können – denn Hilfe holen ist kein Petzen.

Eltern als wichtige Partner
„Kinder, die von Anfang an lernen, ihren Gefühlen zu vertrauen, Selbstwirksamkeit erleben und mit gelebten Kinderrechten aufwachsen, sind weniger gefährdet“, betont Nadine Wieschollek, Diplom-Sexualpädagogin und Koordinatorin des Kinderschutzschirms. Der Abend informiert Eltern und Fachkräfte über die Bedeutung einer Erziehungshaltung, die das Selbstbewusstsein und die Selbstwirksamkeit der Kinder stärkt.

Verantwortung liegt bei den Täter*innen
Kinder sind niemals schuld, wenn sie sexualisierte Gewalt erfahren. Die Verantwortung tragen immer die Täter*innen. Das Präventionsprojekt ist Teil des Kinderschutzschirms – Präventionsangebote gegen sexualisierte Gewalt des Kinderschutzbundes Gladbeck.

Kontakt und weitere Informationen
Interessierte Eltern und Fachkräfte sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei. Bei Fragen steht der Kinderschutzbund Gladbeck gerne zur Verfügung.

Pressekontakt:
Kinderschutzbund Gladbeck
Nadine Wieschollek, Kirchplatz 8, 45964 Gladbeck, Tel: 02043/ 2 88 88

Am 27. April 2026 durften wir uns über eine großzügige Spende in Höhe von 1.000 € von Smile – das ist dein Tag e.V. freuen. Die offizielle Spendenübergabe fand in freundlicher Atmosphäre statt und bedeutet für unsere Arbeit im Kinderschutzbund Gladbeck eine wertvolle Unterstützung.

Wir bedanken uns herzlich für dieses Engagement und die damit verbundene Wertschätzung unserer Arbeit für Kinder und Familien in Gladbeck. Solche Beiträge helfen uns, unsere Angebote weiterzuführen und auszubauen.

Wir vom Kinderschutzbund Ortsverband Gladbeck blicken auf einen erfolgreichen Tag der gewaltfreien Erziehung am 30. April 2026 zurück.

Inspiriert von Astrid Lindgren haben Kinder bunte Steine gestaltet – als Zeichen für Stärke, Respekt und das Recht auf eine gewaltfreie Kindheit. Am Vormittag besuchten Schulklassen unsere Präventionsausstellung zu sexualisierter Gewalt in digitalen Medien und nahmen wertvolle Impulse mit.

Am Nachmittag war unser Kinderkleidungs- und Spielzeugflohmarkt gut besucht und bot viel Raum für Begegnung und Austausch. In entspannter Atmosphäre sorgten Cafeteria und Grillstation für das leibliche Wohl.

Unsere Bürgermeisterin Bettina Weist hat die Veranstaltung mit ihrem Besuch wertvoll begleitet.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Mitwirkenden, Unterstützenden und freiwilligen Helferinnen und Helfern, die durch ihr Engagement maßgeblich zum Erfolg dieser Veranstaltung beigetragen haben.

Der Kinderschutzbund Gladbeck ist offiziell ein „Familienfreundlicher Arbeitgeber“.


Große Freude in unserem Team: Am 20. Februar 2026 durften wir das Zertifikat der Stadt Gladbeck entgegennehmen! Wir sind mega stolz darauf, nun auch offiziell als Arbeitgeber ausgezeichnet zu sein, der die Vereinbarkeit von Familie und Beruf aktiv fördert.


Als Lobby für Kinder wissen wir: Nur wer selbst Rückhalt erfährt, kann sich mit voller Kraft für andere einsetzen. Deshalb leben wir flexible Lösungen und eine wertschätzende Kultur – für unsere Mitarbeiter*innen und für die Familien in Gladbeck.

 

Der Kinderschutzbund Gladbeck startet mit neuen Schwerpunkten ins Jahr 2026. Im Fokus stehen der „Kinderschutzschirm“ zur Prävention und Aufklärung sowie die enge Zusammenarbeit mit der Stadt Gladbeck.

Unter der Leitung von Martin Wieschollek soll die Arbeit weiterentwickelt und der Verein als verlässlicher Partner für Familien gestärkt werden.

Den vollständigen Artikel von Nicole Gruschinski von Lebensart Regional finden Sie hier: 

Mit neuen Schwerpunkten ins Jahr 2026 ~ lebensart-regional.de

Ausflug zur Präventionsausstellung „Der Kinderschutzschirmweg“
Schüler*innen der Jordan-Mai-Schule haben unsere Präventionsausstellung „Der Kinderschutzschirmweg“ bei uns im Kinderschutzbund Gladbeck besucht. Dabei konnten die Kinder spielerisch lernen, wie sie ihre Rechte wahrnehmen, Gefühle erkennen und sich vor Gefahren schützen. Die Ausstellung vermittelt kindgerecht wichtige Inhalte zu Kinderrechten, sicheren Geheimnissen und unseren Unterstützungsangeboten.

Zum Bericht auf der Jordan-Mai-Schule-Seite

Pressemitteilung

Kinderschutzbund Ortsverband Gladbeck: Neue Impulse für Schutz, Bildung und Prävention

Gladbeck, 27. Januar 2026 – Der Kinderschutzbund Ortsverband Gladbeck startet mit klaren Zielen und neuen Schwerpunkten ins Jahr 2026. Martin Wieschollek, kommissarischer Vorsitzender, übernimmt bis zur nächsten Mitgliederversammlung die Leitung und wird sich dort um das Amt des ersten Vorsitzenden bewerben. Sein Fokus liegt darauf, die bewährte Arbeit des Vereins fortzuführen und gleichzeitig die inhaltliche und organisatorische Weiterentwicklung voranzutreiben.

Einzigartige Expertise: Der „Kinderschutzschirm“ Der Kinderschutzbund Gladbeck bündelt seine fachlichen Kompetenzen in den Bereichen Kinderschutz, sexuelle Bildung und Prävention vor sexualisierter Gewalt – eine Kombination, die in Gladbeck einmalig ist. Unter dem Dach des „Kinderschutzschirms“ verbindet der Verein Schutz, Aufklärung und Prävention zu einem ganzheitlichen Ansatz. „Unser Ziel ist es, Kinder frühzeitig zu stärken, Fachkräfte zu sensibilisieren und Eltern fundiert zu unterstützen“, betont Nadine Wieschollek, päd. Leitung.

Starke Partnerschaft mit der Stadt Gladbeck Die Zusammenarbeit mit der Stadt Gladbeck ist ein zentraler Baustein der Vereinsarbeit. Der Kinderschutzbund versteht sich als verlässlicher Partner, der präventiv, professionell und lösungsorientiert agiert – insbesondere in Kitas, Schulen, Vereinen und der offenen Kinder- und Jugendarbeit. „Dort, wo die Stadt Unterstützung benötigt und wir fachlich einen Beitrag leisten können, wollen wir die Kooperation weiter vertiefen“, so Martin Wieschollek.

Digitalisierung für mehr Transparenz und Service 2026 startet der Kinderschutzbund mit einem neuen Internetauftritt. Die Plattform wird künftig Materialien und weiterführende Informationen für Eltern, Erzieher:innen, Lehrkräfte und alle, die mit Kindern arbeiten, zentral und niedrigschwellig bereitstellen. „Digitalisierung bedeutet für uns vor allem bessere Zugänglichkeit und Unterstützung – nicht zusätzliche Bürokratie“, erklärt der erste kommissarische Vorsitzende.

Familienfreundlicher Arbeitgeber Der Kinderschutzbund Gladbeck positioniert sich zudem als familienfreundlicher Arbeitgeber. Verlässliche Strukturen, gute Arbeitsbedingungen und Wertschätzung sind zentrale Voraussetzungen, um engagierte Haupt- und Ehrenamtliche langfristig zu gewinnen und zu halten.

Ausblick: Nachhaltige Stärkung des Vereins Bis zur nächsten Mitgliederversammlung liegt der Schwerpunkt darauf, diese Themen strukturiert voranzubringen und gemeinsam mit dem Vorstand eine klare Zukunftsrichtung zu entwickeln. „Unser Ziel ist es, den Kinderschutzbund Gladbeck nachhaltig zu stärken – fachlich, organisatorisch und als verlässlicher Partner für Familien und die Stadt“, fasst Martin Wieschollek zusammen.

Kontakt für Rückfragen: Nadine Wieschollek, pädagogische Leitung des Kinderschutzbundes OV Gladbeck, Kirchplatz 8, Tel: 02043/ 2 88 88, Mail: wieschollek@dksb-gladbeck.de

18 Jahre „e: du – Eltern und du“ – Gemeinsam stark für Familien in Gladbeck

Seit nun 18 Jahren begleitet „e: du – Eltern und du“ (früher Opstapje) Familien in Gladbeck von der Geburt bis zum dritten Lebensjahr ihres Kindes. Das Programm des Kinderschutzbundes OV Gladbeck in Kooperation mit dem Jugendamt hat bereits rund 550 Familien unterstützt und stärkt Eltern in ihrer Erziehungskompetenz.

Wöchentliche Hausbesuche durch erfahrene Mütter bringen Spielideen, Tipps und Vertrauen in den Alltag. Bei den Gruppentreffen wird gespielt, gesungen und über Themen gesprochen, die Familien bewegen – von Schlaf und Ernährung bis hin zu Medien oder kindlicher Entwicklung.

Zentral sind die „Goldenen Fünf“:
sehen und zuhören – Freiräume geben – miteinander sprechen – loben – Struktur bieten.
Sie schaffen Nähe, Sicherheit und Freude im Familienleben.

Das Programm steht für persönliche Begleitung, gegenseitige Unterstützung und gemeinsames Wachsen.

Abschiedsfeier am 12. Dezember 2025

Am Freitag, den 12. Dezember 2025, trafen sich rund 20 Familien ab 10:00 Uhr im Familienzentrum Oase (Breslauerstraße 45), um gemeinsam Abschied zu nehmen und das Jahr ausklingen zu lassen.

Peter Fischer steht seit fast zehn Jahren an der Spitze des KSB Gladbeck. Nun will der 70-Jährige den Posten abgeben

Er steht seit nunmehr zehn Jahren an der Spitze des Kinderschutzbun- des (KSB) in Gladbeck, ist das Ge- sicht des Vereins in der Öffentlich- keit. Doch nun will der 70-Jährige
den Vorsitz in andere Hände geben. Zeit, einmal Revue passieren zu lassen, was das Engagement für ihn Der Ingenieur hat auch privat mit Kindern zu tun, ist er doch Vater von zwei Söhnen und Opa von drei Enkeln. Fischers Frau Anne war es, die ihn zum KSB gebracht hat. Der 70-Jährige erzählt: „Ich war damals als Rentner zu Hause. Meine Frau hat die Hausaufgabenhilfe beim Kinderschutzbund geleitet." Der Gladbecker stieß zum Verein. Und als der Vorsitz vakant wurde, rückte Fischer nach - wie ins kalte Wasser geworfen.

Der Vorsitzende sieht es so: „Neue Menschen bringen neue Ideen. Ich war neu aus einem männerdominierten Beruf auf einem frauendominierten Gebiet. Ich bin aus dem Ingenieurwesen in den So- zialbereich gewechselt." Und das habe er nie bereut, bekräftigt Fischer: „Es hat mich gereizt, mal der ben." Dafür habe er viel Wertschätzung erfahren: für den Verein, aber auch für seine Arbeit. „Viele Menschen haben gesagt, dass wir eine sehr wichtige Aufgabe leisten", erzählt Fischer. Er fügt hinzu, die positive Resonanz und Anerkennung sei “sehr befriedigend”. „Wir", das sind derzeit elf Mitarbeiterinnen, „größtenteils Honorarkräfte", und 140 Mitglieder. Letztere sind „viel zu wenig", findet Fischer. Sicher, im Vergleich zu Jahrzehnten früher wird „heutzutage viel für Kinder gemacht, aber viel zu wenig.

Präventionsangebote Man schaue nur auf das Thema „sexualisierte Gewalt": „18.000 Kinder werden in Deutschland jedes Jahr Opfer." Das seien jedoch lediglich die bekannten Fälle, stellt der Fachmann klar. „Der Kinderschutzbund, unabhängige Gruppen und die Polizei schätzen, dass es sich um 200.000 bis eine Million Opfer jährlich handelt." Mit Präventionsangeboten versuchen die Gladbecker Vereinsmitglieder, dieser Entwicklung ent- gegenzuwirken. „Mein Körper gehört mir" oder „Die große Nein-Tonne" sind zwei der Angebote. „Beides sind Schauspiele", erklärt der Vorsitzende. Damit geht der KSB in Kindergärten und Schulen, um aufzuklären. Das funktioniere ganz gut, meint Fischer. Bei einer Präventionsausstellung, die ebenfalls in den Einrichtungen gezeigt werden könne, sei die Nachfrage hingegen „dürftig": „Das ist frustrierend", gibt Peter Fischer zu, dem der Kleiderladen besonders am Herzen liegt. Was nicht heißen soll, dass sein Job als Vorsitzender entmutigend ist. Wenn er beispielsweise die Erfolge der Hausaufgabenbetreuung, für die es wohl nie genug Plätze zu geben scheint, sieht: Dann ist das befriedigend. Oder wenn eine lobende Rückmeldung kommt: „Eine Mutter hat nach , Mein Körper gehört mir gesagt: ,Gut, dass das mal gesagt wurde. Doch eines mag Fischer überhaupt nicht verhehlen: „Für den Vorsitz beim Kinderschutzbund braucht man Beharrungsvermögen." Und vielleicht ein bisschen ein „dickes Fell". Ganz sicher aber: „Man muss Durchsetzungsvermögen haben und auch reden können." Schließlich repräsentiere er als Vorsitzender den Verein: „Ich bin mehrmals im Jahr unterwegs, stelle zum Beispiel im Stadtrat und bei Parteien unsere Arbeit vor." 

Eine zentrale Fähigkeit, die Interessierte an dem Posten mitbringen sollten: „Man muss die Möglichkeiten bei begrenzten finanziellen Mitteln erkennen." In „normalen" Wochen ohne Extra-Termine habe er als Vorsitzender einen Zeitaufwand von maximal zwei Stunden in derWoche. Sponsorengelder sammeln, vermitteln, organisieren und repräsentieren - das sind die Kernaufgaben für die Nachfolge an der Spitze des KSB. Der Einsatz in den Sachgebieten, wie bei der Hausaufgabenhilfe, „ist keine vorrangige Aufgabe". 

Peter Fischer will den Vorsitz gegen Ende des Jahres aufgeben. Interessierte können sich beim KSB in Gladbeck, Kirchplatz 8 (montags und freitags, 8 bis 12 Uhr). unter 02043 288 88 oder an dksb@dksb-gladbeck.de melden.

VIELFÄLTIGE ANGEBOTE DES KINDERSCHUTZBUNDES ORTSVERBANDES GLADBECK BEIM WELTKINDERTAG UND TAG DES EHRENAMTES

2025 Am Samstag, den 20.09.2025, waren wir mit großer Freude beim Weltkindertag und Tag des Ehrenamtes auf dem Willy-Brandt-Platz vertreten. Kinder haben gemeinsam eine Wunschwimpelkette gebastelt, die wir stolz präsentiert haben. Zusätzlich konnten die Kinder einen Teil der Ausstellung vom „Kinderschutzschirm- Weg" erleben und die Erwachsenen an unserem Infostand einen Überblick über das vielfältige Angebot erhalten. Die Rollrutsche vom Spielmobil begeisterte
wieder viele Kinder. Wir freuen uns, mit diesen unterschiedlichen Angeboten Kinderrechte sichtbar zu machen und das Engagement
von Ehrenamtlichen zu würdigen.

Hier einige Eindrücke von diesem besonderen Tag.

Seite schnell verlassen