Zum Hauptmenü springen Zum Inhalt springen Zum Fußbereich springen

e:du – Eltern und Du (von 0-36 Monaten)

Eltern sind die wichtigsten Bezugspersonen für ihre Kinder. Unsere Angebote helfen, sicherer im Umgang mit Erziehungsfragen zu werden, Ideen für den Alltag zu entwickeln und Integration sowie Sprache spielerisch zu fördern.

e:du – Eltern und Du (von 0-36 Monaten)

Ein Jahr lang nehmen Familien an regelmäßigen Gruppentreffen teil. In diesem Rahmen erhalten Eltern praktische Anleitungen und Unterstützung, um die Bedürfnisse ihrer Kinder besser zu verstehen und im Alltag mehr Sicherheit zu gewinnen.
Zielgruppe:
Eltern in unsicheren Lebenslagen, mit Migrationshintergrund oder neu in Gladbeck
 

Motto:
„Gemeinsam Zukunft wachsen lassen“

E:du ist ein in den Niederlande entwickeltes präventives Spiel- und Förderprogramm für Kinder ab der Geburt bis drei Jahren und zählt zu den Angeboten der Frühen Hilfen in Gladbeck. Die e: du Familien werden von zwei Hausbesucherinnen und einer Koordinatorin ein Jahr lang begleitet. Die Gruppentreffen finden in 14tägigen Wechsel statt. Die Kinder spielen in den Gruppen mit Gleichaltrigen und entwicklungsspezifischen Spielmaterialien. Jede Entwicklungsphase beinhaltete neue Anforderungen und alterstypische Themen. In den e:du- Treffen werden diese Themen durch die Koordinatorin und im Austausch mit den Teilnehmerinnen angeregt, aufgegriffen und beprochen. Ebenso identifizieren sich die Mütter mit Gleichgesinnten, erhalten in der Gruppe die Möglichkeit in den Austausch zu gehen und auf diese Weise voneinander zu lernen. Während der Gruppentreffen wird der Bewegungsraum mit altersentsprechenden Spielmaterialien, Bewegungselementen und Büchern ausgestattet, um eine optimale Förderung der kindlichen Entwicklung auf allen Ebenen zu gewährleisten.

Unser e:du-  Programm unterstützte Eltern in der wichtigen Phase nach der Geburt, eine vertrauensvolle und sichere Bindung zu ihrem Kind aufzubauen. Die teilnehmenden e:du- Eltern lernen durch das Programm die altersspezifischen Bedürfnisse ihres Kindes kennen und stärken auf diese Weise ihre Erziehungskompetenz.

Das besondere an den beiden Programmen ist die Kombination aus der Kommstruktur, den Gruppentreffen und der Gehstruktur, den Hausbesuchen. Die geschulten Hausbesucherinnen  besuchen einmal wöchentlich ihre Familien. Die Hausbesucherinnen sind selbst Mütter mit dem selben sozialen und kulturellen Hintergrund, wie die betreuten Mütter. Eine wichtige Ressource, um auf Augenhöhe einen schnellen und vertrauensvollen Zugang zu den Familien zu erhalten. In der Rolle der geschulten Laienhelferin lebt sie der Mutter, Strukturen eines feinfühligen Umgangs(Responsivität) mit dem Kind vor. Die Hausbesucherin vermittelt der Mutter in den Beschäftigungssituation neue Interaktionsmuster und sensibilisiert sie so für die Bedürfnisse ihres Kindes. Sie dient somit den Müttern als Modell. Die Eltern zu sensibilisieren, die Signale ihres Kindes lesen zu lernen, ist ein zentrales Anliegen des Programms.

Als ein zusätzlich wertvolles Handwerkszeug in der Arbeit mit den Familien haben sich die „goldenen Fünf“ erwiesen. Die „goldenen Fünf“ wurden vor fünf Jahren vom Bildungsträger Impuls überarbeitet und bestehen aus Orientierungsleitsätzen für die Eltern in der Erziehung. Ebenfalls werden diese Empfehlungen von den Hausbesucherinnen in der Arbeit mit den Eltern vorgelebt (Modelllernen).

Die „goldenen Fünf“ lauten:

  1. Ich sehe mein Kind an und höre ihm zu
  2. Ich spreche mit meinem Kind
  3. Ich lobe und ermutige mein Kind
  4. Ich biete meinem Kind Struktur

Die „goldenen Fünf“ sind fester Bestanteil des Miteinanders- Am Beispiel der Erziehungsthemen oder der Kinderrechte werden diese Orientiertungshilfen mit den Teilnehmerinnen besprochen, vermittelt und gemeinsam in den Erziehungsalltag integriert.

Das e:du- Team unterstützt und begleitet die Familien während des gesamten Durchgangs.

„Der erste und wichtigste Lernort für Kinder ist die Familie“!

Seite schnell verlassen